Heilfasten - ein Erfahrungsbericht

8 Tage Heilfasten

So ihr Lieben, meine 8 Tage Heilfasten sind heute beendet.

Zum Fastenbrechen gab es den wohl leckersten Bratapfel der Welt!

Gefüllt mit ein paar gehackten Mandeln, Haselnüssen, einer klein gewürfelten Dattel pro Apfel und einer halben Feige. Mit etwas Alsan und Zimt vermischen und die vom Kerngehäuse gesäuberten Äpfel damit füllen. Ein Festmahl!

 

Aber erst mal zurück zum Anfang:

 

Letzte Woche Freitag hab ich mit dem Entlastungstag begonnen. Mittlerweile bin ich schon ganz gut routiniert, das war mein 3. Fasten.

Zum Entlastungstag gab es morgens einen Ayurvedischen Basenbrei, zum Mittagessen einen Apfel-Banane-Karotte-Fenchel Smoothie. Abends nichts mehr, nur jede Menge Kräutertee und Wasser.

 

Samstagmorgen dann der unangenehmere Teil - das FX Passagesalz. Das hab ich heuer erst entdeckt, es schmeckt um längen "besser" (naja... eher weniger grauslig) als das normale Passagesalz.

Die Darmentleerung ist das wichtigste am Fasten, sonst hat man laufend Hunger und Bauchzwicken. Das mit den Spülungen (uaaaah) lasse ich gerne weg, hat mir nicht gut getan und ist auch nicht nötig.

 

Samstag und Sonntag war der Kreislauf nicht stabil, leichte Übelkeit, Hunger und starkes Frösteln haben an den Nerven gezehrt, aber ab Sonntag Abend ging´s bergauf.

 

In die Arbeit hab ich mir meine Thermoskanne mitgenommen und ein Fläschchen Mangosaft, denn an Gemüsesäfte komm ich nicht ran.

2 Liter Tee über den Arbeitstag verteilt und zu Mittag ein Glas verdünnten Saft löffeln und immer warmes Wasser und so viel Tee wie man mag.

Abends gab es eine "nackte" Gemüsebrühe. Die mach ich aber nicht so fade, wie es in den meisten Fastenanleitungen steht.

Meine Suppe gab es in zwei Variationen:

 

1.) 4 Karotten, 2 Stangen Sellerie, 1/2 rote Paprika, 1 große Pastinake würfeln und in ca. 2 Liter Wasser kochen. Nach 15 min. ein Stück Ingwer mit hineinreiben und mit gemahlenem Koriander, etwas Chili und Curry würzen und weitere 10 min. kochen.

Danach abgießen und das Gemüse (leider) auf den Kompost wandern lassen.

 

2) 3 Karotten, 2 rote Bete, 1 Pastinake und 1 Stange Sellerie kleingeschnitten und wieder gut abschmecken. Salz darf leider nicht mit rein.

Das war eine fröhlich pinke Suppe, auch was Nettes fürs Auge :)

 

Am Dienstag hab ich einen tollen Tee entdeckt, der mal anderen Geschmack in den trockenen Mund bringt:

Leckeren Shoti Maa Tee Moka Chai - eine wahre "Offenbarung"!

Mit etwa 50 ml Soyamilch auf eine Literkanne hat er mich gut durch die Arbeitswoche begleitet.

 

Mit viel Spazierengehen, leichtem Sport und etwas Yoga hab ich die Tage gut verbracht!

 

Mein Fazit - Heilfasten tut Körper und vor allem der Seele gut.

Bemerkenswert finde ich, wie übersättigt wir hier sind! Man kann locker 8 Tage (mein Liebster hat sogar 15 Tage durchgehalten!!!) ohne Essen auskommen und hat keinerlei Einbußen, ausser dass einem schneller die Puste ausgeht beim Treppensteigen.

Das Gefühl danach ist kaum zu beschreiben, alles schmeckt wieder viel besser und man fühlt sich wieder geerdet. Das Essen wird wieder bewußter wahrgenommen.

 

Vielleicht hat ja jemand von euch auch schon Erfahrungen mit Heilfasten und möchte diese hier teilen?

 

Liebe Grüße

Eure Gabi

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